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Auswärtsfahrt nach Stuttgart

Königsblau mit drei Punkten im Schwabenland

Glück Auf,

am vergangenen Samstag machten sich die Allgäu Schalker zusammen mit unserem befreundeten Fanclub Schalker Freunde Unterallgäu auf den Weg nach Stuttgart, um unsere Blauen tatkräftig zu unterstützen - es sollte eine äußerst erfogreiche Reise werden.

Schalke begann im 3-4-3 System mit Di Santo anstelle von Burgstaller, Caligiuri kehrte nach Überstandenem Magen-Darm-Infekt auf seine rechte Seite zurück und Konoplyanka ersetzte Pjaca auf dem linken Flügel.

Sowohl fußballerisch als auch stimmungstechnisch gehörte die Anfangsphase klar den Schalkern: man kam sehr gut ins Spiel und konnte demselbigen sofort seinen Stempel aufdrücken. Die äußerst lauffreudige Schalker Mannschaft presste den VfB bereits tief in der gegnerischen Hälfte und erzeugte dadurch häufig Überzahlsituationen in Ballnähe, was zu vielen Balleroberungen führte. Auch am Ball war das Schalker Spiel bei Weitem Ideenreicher als noch gegen Hannover, was vor allem am stark aufspielenden Amine Harit lag.
Die Stuttgarter Fans folgtem einem bundesweiten Protest und traten in den ersten 12 Minuten sehr ruhig und ohne jegliche Fanutensilien auf, was ihrem eigenen Team sichtlich nicht gut tat.

Kurze Zeit, nachdem die Heimfans das Supporten begannen, gab es Freistoß für die Königsblauen aus dem Halbfeld. Die Caligiuri-Flanke verwertete Naldo sehenswert und unhaltbar per Kopf zum verdienten 1:0 für Schalke. Keine fünf Minuten später war der Fuß vom Stuttgarter Neuzugang Bruun Larsen im Strafraum gegen Goretzka zu hoch, sodass der an diesem Nachmittag gute Schiedsrichter Felix Zwayer folgerichtig auf Elfmeter entschied. Amine Harit krönte mit dem verwandelten Strafstoß bereits nach 20 Minuten seine starke Vorstellung und lenkte das Spiel klar in unsere Richtung.

Das Publikum der Schwaben wurde allmählich ungeduldig und Schalke musste nur einmal quasi mit dem Halbzeitpfiff die Luft anhalten, als Mayer einen Gomez-Kopfball nach einer Ecke auf der Linie klärte.

Die zweite Halbzeit ist recht schnell erzählt: Stuttgart wechselte zur Pause doppelt, versuchte anschließend sehr viel und hatte zunehmend mehr vom Spiel. Trotzdem kamen sie zu kaum einer zwingenden Torgelegenheit, was maßgeblich an der hervorragenden Defensivarbeit der Schalker lag. Den einzigen größeren Vorwurf muss ich allerdings Konoplyanka machen, der nach gut einer Stunde das unfassbare schaffte und aus zehn Metern den Ball nicht ins leere Tor brachte - er hätte allen Schalker viele Nerven schonen können, was aber an diesem Nachmittag (zum Glück) nicht mehr spielentscheidend wurde.

So gewann Schalke überzeugend beim VfB Stuttgart mit 2:0 und steht nun mit 34 Punkten in der Tabelle weiterhin sehr gut da. Ob das allerdings noch was wird mit der Schalker Macht, die sich die Meisterschaft holt, was ja gelacht wäre, steht auf einem ganz anderen Blatt Papier ;)

 

MW

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